100 Models zeigen Trends für Herbst und Winter

Post by (abendkleider günstig) Sept 2011

Krefeld (RP). Die 20. Größte Straßenmodenschau der Welt war ein Schaufenster der Mode - und der Menschen, deren Leidenschaft der Mode gilt. Wir haben Trends gesammelt - und Geschichten der Modebegeisterten hinter den Trends.

Die Zukunft wird Pink: Das glauben zumindest die Bekleidungstechnischen Assistentinnen des Berufskollegs Vera Beckers. In ihrer Modenschau kombinierten sie die Knallfarbe mit schlichten Schnitten in Schwarz.

Ein Junge trug zum Beispiel einen riesigen pink-schwarzen Zylinder mit langen Fransen. Zum schwarzen Abendkleid gab es große Schleifen, breite Schals oder einen übergroßen Fächer hinter dem Kopf – alles in auffälligem Pink.

Neben der Knallfarbe gab es auch militärische Uniformen im Safari-Look und ausgefallene Abendkleider mit Zylinder oder einem Umhang aus schwarzer Spitze. "So stellen wir uns die Zukunft vor. Es ist ein positiver Stress hinter der Bühne. Man freut sich, seine Kreationen zu zeigen", sagte Ruth Bittlinsky.

Mitarbeiter modeln: Bereits zum dritten Mal haben Mitarbeiter und Auszubildende von C&A eine eigene, kleine Modeschau auf die Beine gestellt. Sieben Frauen zeigten Outfits in den Trendfarben des Herbstes. "Wir haben einen Monat lang Outfits zusammengestellt und eine Choreographie gelernt. Es ist aufregend und macht mir großen Spaß, C&A-Mode zu präsentieren", sagt die 22-jährige Filiz Sari.

Die Auszubildende zur Einzelhandelskauffrau bezeichnet sich als modebewusst: "Mode ist sehr wichtig; ich achte auf Farben und Trends." Auch bei ihren Kunden: "Wir lügen nicht, wir beraten. Wenn etwas nicht aussieht, suchen wir etwas Passenderes heraus. Bei älteren Kunden ist das schon mal schwierig." Seit fünf Jahren arbeitet Sari bei C&A in Krefeld: "Wir sind wie eine Familie, haben Spaß bei der Arbeit. Ich mache meinen Job sehr gerne."

Schuhe: Entwarnung für Frauenfüße: In diesem Jahr sind flache Schuhe angesagt. Selbst die Models am Wochenende trugen zum Großteil flache Boots oder kniehohe Stiefel. Zu den Stiefeln gibt es Strümpfe oder Leggins in allen Variationen – von Ton in Ton über gepunktet bis zum farblichen Kontrast.

Ganz auf Absätze wird aber nicht verzichtet: High Heels, Wedges oder Stiefel mit spitzen Enden sind im Trend. Die Schuhe dürfen auffallen: Die Models von Marco Polo trugen zum Beispiel fellbesetzte Pumps zu knielangen Röcken; auch die Männer stachen hier mit Schuhen in Wildlederoptik heraus.

Ein Muss – der Schal: Wer sich für ein schlichtes Outfit entscheidet, darf auf ein Accessoire nicht verzichten: den Schal. Egal ob lang oder kurz, aus Seide oder Strick, bunt gemustert oder in Naturoptik – auffällig muss er sein.

Das gilt auch für die Männer. Zu Hemd oder Sakko trägt Mann jetzt Indoor-Schals in Blau, Petrol oder Bordeaux. Der Schal oder ein Anstecktuch dürfen dabei durchaus die Krawatte ersetzen, sagte Nicole Wassenberg, Geschäftsführerin der Firma alpi, die in der Mode-Lounge an der Alten Kirche die Accessoires verkaufte.

Kindermode: Die Kindermode eifert der Mode der Erwachsenen nach: Das Kindermodengeschäft Peerlings an der Königstraße kleidet die Mädchen in karierte Röcke oder eng anliegende Woll-Kleider. Dazu tragen sie Leggins und Stiefel. Für die Jungs gibt es Cord, Schals, Flanellhemden und Steppjacken.

Im Sportbereich dominiert die Farbe Grün für die Jungen, die Mädchen tragen Rosa, Pink und Türkis. Trainingsanzug und Turnschuhe werden farblich aufeinander abgestimmt. Längere Haare werden mit Stirnbändern gebändigt. Schwarze Sportkleidung mit neonfarbenen Streifen oder Reißverschlüssen zeigte Sport Borgmann für Jungen und Mädchen.

Die Kindermode zeigten 16 Kinder der Tanzschule Biggi Klömpkes zwischen drei und zwölf Jahren. Die aufwendige Choreographie mit Tanzeinlagen, Radschlägen und Saltos klappte gut. Der zehnjährige Anton strahlte auch am Abend noch über das ganze Gesicht: "Ich mache jetzt zum vierten Mal mit. Das gefällt mir sehr.

Manchmal ist es anstrengend, wenn wir in Wintersachen tanzen müssen. Es macht total viel Spaß." Für die Mode interessiere er sich auch. "Meine Mama darf mir meine Klamotten nicht mehr aussuchen."

Neue Wege in der Show: Während die meisten Modeschauen auf schnelle Musik und getanzter Choreographie setzten, wagten Greve Mode und Anson's in ihrer gemeinsamen Show eine andere Herangehensweise: Es gab wenig Gruppenbilder, keinen Tanz und keine David-Guetta-Songs. Der Bühnenhintergrund zeigte eine Waldlandschaft im Herbst – verlassen, unauffällig, beruhigend.

Die Models schritten langsam zu der sanften Stimme einer französischen Sängerin. Das alles ergab eine stimmungsvolle, konzentrierte Atmosphäre. Die Publikumsresonanz war positiv, Hajo Greve zeigte sich zufrieden mit dem Konzept: "Fünf Minuten vor der ersten Schau war ich total nervös. Schließlich haben wir uns das alles selbst überlegt."

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