Bei Gold steigt die Spannung

Post by (schmuck online shop) Dec 2011

Das war wohl bislang nichts mit der üblichen Rallye von Gold zum Jahresende. Normalerweise stützen Käufe aus Indien den Goldpreis, denn nun hat die Heiratssaison begonnen, zu der Bräute vor dem Umzug unter das Dach der lieben Schwiegermama eine Menge Edelmetall als Aussteuer mitbekommen. Doch die indische Wirtschaft schwächelt. Auch in Europa läuft das Weihnachtsgeschäft eher mau, sodass der Absatz von Gold und Schmuck überschaubar ist. Dazu kommen die altbekannten Belastungsfaktoren.

Geldpolitik und Dollar bremsen Gold aus

Deutliche Preissteigerungen sind zurzeit eher nicht zu erwarten, da sich der US-Dollar wieder fester zeigt. Von der US-Notenbank Fed gab es wie erwartet nichts Neues: Die Fed weist weiterhin auf Abwärtsrisiken für das US-Wachstum hin und hält sich die Möglichkeit für eventuelle zusätzliche Lockerungsmaßnahmen offen. Sie erwartet, dass bis mindestens Mitte 2013 extrem niedrige Leitzinsen erforderlich sind, so dass die Opportunitätskosten der Goldhaltung gering bleiben.paarschmuck 

Starker Dollar belastet

Allerdings wird sie in absehbarer Zeit auch nicht den Markt mit frischem Geld fluten, was den Dollar schwächen und eine Flucht ins Gold auslösen würde. So handelte Gold jüngst auf einem Siebenwochen-Tief von 1.650 Dollar je Feinunze.

Dennoch ist es nicht zu spät für eine Rallye: Die Gold-ETFs verzeichneten zuletzt keine nennenswerten Abflüsse, so dass der Abverkauf weitgehend im Futures-Markt erfolgt sein muss. Zum Großteil ist der Preisrutsch auch der schlechten Stimmung der Marktteilnehmer geschuldet – etwa durch die enttäuschenden Ergebnisse des EU-Gipfels. Letztlich ist außer Absichtserklärungen zum Sparen wenig Greifbares heraus gekommen.

Interessanterweise zeichnet sich Gold somit aktuell nicht durch seinen Status als „sicherer Hafen“ aus. Vielleicht muss irgendwo eine große Bank oder ein kleiner Staat gelbes Metall verkaufen. Ich bin gespannt, ob wir hier bald irgendetwas hören.

Gold läuft im Dreieck

Die Frage ist also, wie es mit Gold weitergeht. Bisher ist es beim einmaligen Spike unter die 1600-USD-Marke vom September geblieben. Das sieht sehr nach einem Ausrutscher aus, der charttechnisch nicht relvant wäre. Seither hat sich eine Seitwärtsbewegung mit tieferen Hochs und höheren Lows und damit ein symmetrisch ausgeprägtes Dreieck angeschlossen. Damit ist klar, dass es eher früher als später eine Entscheidung in Form eines Ausbruchs geben muss – in die eine oder in die andere Richtung.


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