Mit gestohlenen Kontodaten für 50.000 € Waren im Internet bestellt
Post by (schmuck online shop) Jan 2012
Mit geklauten Konto- und Kreditkartendaten hat sich eine Betrügerbande aus Saarlouis und Völklingen Waren im Internet besorgt. Bisheriger Ermittlungsstand: 650 Lieferungen von Waren vielfältigster Art.
paarschmuck
Saarlouis. Beamte des Kriminaldienstes Saarlouis haben eine Betrügerbande hoch gehen lassen, die sich mit geklauten Konto- und Kreditkartendaten sowie falschen Personalien im großen Stil Waren wie elektronische Geräte, aber auch Schmuck über das Internet besorgt hatte. Der vorläufige Schaden wird auf über 50 000 Euro geschätzt. Der Haupttäter (26) kommt aus Saarlouis, vier weitere Täter (23 bis 30 Jahre) aus dem Saarlouiser und Völklinger Raum. . Die Kriminalbeamten wissen bisher von 650 Lieferungen, die Zahl könnte noch steigen. Ein Großteil der Warensendungen konnte nach einer Durchsuchung am 30. Dezember in fünf Wohnungen in Wallerfangen, Saarlouis, Saarwellingen und Völklingen sichergestellt werden, wie Kriminalhauptkommissar Helmut Walter, der stellvertretende Kriminaldienstleiter, erklärte. Handys, Computer und Flachbildschirme, Schmuck, aber auch Werkzeugkoffer und Haushaltsgeräte hatte die Bande auf ihrer Einkaufsliste. Auf die Schliche gekommen sind die Saarlouiser Beamten den Tätern nach einem Hinweis der Kriminalpolizei Ingolstadt. Die ermittelte in einem Betrugsfall, wonach auf einem Firmenkonto Beträge von rund 3000 Euro für vermeintliche Onlinebestellungen abgebucht wurden. Die Firma wusste jedoch nichts davon. Über den Paketdienst DHL bekamen die Beamten eine Lieferadresse in Wallerfangen heraus. Der Kriminaldienst Saarlouis übernahm den Fall und stieß bei ihren Ermittlungen auf die Betrügerbande.„Auch hierbei hat uns die DHL unterstützt“, sagte Walter. So tauchten mehrere Lieferadressen auf. Die Masche der Täter: Mit den geklauten Bank- und Kreditkartendaten von Firmen und Privatpersonen quer durch Deutschland besorgten sie sich zunächst über den Internet- Gutscheindienst „Groupon“ Gutscheine, die sie wiederum bei den entsprechenden Internetdienstleistern in Waren umtauschten. Die Gutscheinhöhe buchte Groupon vom angegebenen Konto ab. Bei der Bestellung und der Lieferanschrift gaben die Täter falsche Namen an. Die Pakete wurden angeliefert, der Paketbote traf jedoch niemanden an und gab die Ware entweder bei Nachbarn ab oder brachte die Sendung an die nächstgelegene Abholstelle der DHL. „Nicht selten 20 bis 30 Pakete auf einmal“, erklärte Walter. Die Annahmestellen vor Ort händigten die Pakete aus, ohne sich den Personalausweis zeigen zu lassen, was in Filialen der Deutschen Post üblich ist. Bei den Wohnungsdurchsuchungen stießen die Beamten auf weitere Lieferadressen, was Rückschlüsse auf weitere Mittäter zulässt. Wie viele Firmen und Privatpersonen insgesamt ausgespäht wurden, steht bisher noch nicht fest. Falls illegale Abbuchungen auffallen, können die Bankkunden die Überweisungen rückgängig machen. Den Schaden trägt der Gutscheinanbieter „Groupon“.
Beitrag vom: 17.01.2012, 01:53
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