Mode und Kochrezepte verbinden
Post by (abendkleider günstig) Oct 2011
Gescher. Der Weltfrauentag ist nur die Spitze einer Bewegung, in der sich Frauen seit Jahrzehnten um andere Frauen kümmern. Im Kleinen geht das auch. Das hat die Projektgruppe um Ria Sönnekes, Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Vreden, in Vreden bewiesen. Sichtbares Ergebnis ist das Buch "Ankommen in der Fremde". Mit Vredener Frauen aus ganz verschiedenen Kulturkreisen hat sie es im letzten Jahr veröffentlicht. Mit dem Buch und einigen Frauen aus der Projektgruppe reiste Sönnekes nach Gescher. In der Reihe "frauZeit" der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Gescher Christiane Bettingund des Evangelischen Frauenkreises stellten sie sich, ihr Buch und ihr gesamtes Projekt vor, das längst noch nicht beendet ist.
"Vreden hat etwas mehr als 22.000 Einwohner. Davon haben knapp 1700 Menschen einen Migrationshintergrund. Sie stammen aus rund 70 Ländern", eröffnete Sönnekes das Treffen mit Zahlen. "Damit sie tatsächlich in Vreden ankommen, braucht es Zeit und Verständnis. Viele der Frauen sind auf der Flucht. Einige sind auch mit einem Vredener verheiratet. Wir wünschen ihnen, das sie irgendwann sagen können, das sie angekommen sind", so Sönnekes. Seit mittlerweile elf Jahren bemüht sie sich, mit Migrantinnen in Vreden ins Gespräch zu kommen, sie zueinander zu führen und sie zum Erzählen zu bringen. Gesprächskreise und gemeinsames Kochen waren nur einige der Aktionen, die sie mit ihnen ins Leben rief.
Im November 2006 begann die konkrete Vorbereitungsphase für das Buch, die von vielen deutschen Patinnen begleitet wurde. 18 Frauen aus fast ebenso vielen Nationen erzählten ihre Geschichten, die von Unterdrückung, Flucht, neuer Heimat, Erlernen der fremden Sprache und den Wegen zur Integration berichten.Esther stammt aus dem Kongo, Nimi aus dem Königreich Bhutan, Mouna aus dem Irak, Jane aus Uganda, Erna aus Kasachstan und Christina aus Angola. Sie waren teilweise in der Kleidung ihrer Heimat gekommen. In einer weiteren Tasche hatten sie eine zweite landesübliche Kleidung mitgebracht. Viele der Besucherinnen trauten sich, sich von den Frauen ganz neu einkleiden zu lassen. Ein besonderes Gefühl der Verbundenheit machte sich breit, denn über die Mode und die Kochrezepte, die sich an den Kostproben auf den Tischen entzündeten, kommen sich Frauen auf der ganzen Welt schnell näher.Die Erzählungen der Frauen berührten noch mehr. Nimi fand mit ihrer jungen Familie in Vreden schnell Kontakt zu einem älteren Ehepaar, das sie Oma und Opa nennen durften. "Das wir sie so nennen duften, war schön. Das war ein bisschen wie zu Hause. Vor allem bin ich sehr dankbar, dass meine Kinder hier in Frieden leben können", schloss Nimi ihren bewegenden Vortrag. "Ich bin ein bisschen zugenommen", erklärte Jane ihr Kleid mit einem netten Versprecher. Jane ist ebenso angekommen. Sie singt mit Freude im Gospelchor. Eine Kostprobe ihrer schönen Stimme war "Amacing Grace"."Das war gut, das wir heute hierher gegangen sind", freute sich eine der bewegten Besucherinnen. Zustimmung aus ihrer Umgebung bestätigte ihr Gefühl und das der Veranstalter.0 Tipp: "Ankommen in der Fremde", Redaktion: Ria Sönnekes und Ingeborg Höting, 2. Auflage Vreden 2010, ISBN 978-3-933377-12-8, Preis 12,50 Euro
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