Modekreationen aus zwei Jahrhunderten
Post by (abendkleider günstig) Sept 2011
Von Michael Stukowski
Bocholt. Die aufwendigen Vorbereitungen für die Modenschau „Lockstoff“ haben sich gelohnt - die zahlreichen Besucher in der Spinnerei erlebten ein prächtiges Fest der Sinne. Mit viel Musik und gut dosierter Situationskomik wurden die fantasievollen Kreationen gezeigt, die Studierende (Fachbereich Textildesign) der Universität Paderborn entworfen haben. Doch zunächst gab es Mode aus zwei Jahrhunderten zu sehen - vom Empire bis in die 80er Jahre.
Dass es dabei schwungvoll und mit manchem kleinen Gag zuging, gab der „ersten langen Show der Mode“ im Textilwerk eine pikante Note. So erschien eines der 16 Bocholter „Models“ in einem Witziger Stilbruchweiten Biedermeierkostüm. Als sich die Blondine am Ende des Catwalks umdrehte, um zurückzugehen, konnte man auf ihrem Rücken ein blaues Tatoo erkennen. Ein witziger Stilbruch, über den man vor zweihundert Jahren sicherlich nicht so geschmunzelt hätte wie heute.Auch der Tanga, den später eine Dame aus den 20er Jahren unter ihrem schwarzen „Charlston-Tanzkleid“ trug, erregte Aufsehen. Viele wissenswerte Details verrieten Nadia Glorios-Kröger und Martin Schmidt, die gemeinsam durch den Abend führten. So beispielsweise, dass sich der Schnitt in der Gründerzeit durch einen ausgeprägten Po auszeichnete. Den hatte die zierliche Dame, die ein anmutiges Reitkostüm vorführte, zwar nur durch ihre Corsage. Doch sie bedankte sich auf Apfel für Museumsleiterihre Weise bei Museumsleiter Dr. Hermann Josef Stenkamp und schenkte ihm einen Apfel aus ihrem Fruchtkörbchen. Auffallend unruhig wurde es im Saal, als ein männliches Model den Stil der „wilden 70er Jahre“ präsentierte: Den weiten Hosenschlag und die poppigen Hemden mit den spitzen Kragen kannten die meisten der lachenden Zuschauer wohl noch aus eigener Erfahrung.Pfiffig und voller Überraschungen fiel der zweite Teil der Show aus, der die Avantgarde-Mode der angehenden Textildesigner vorstellte. Ob es das „Patchwork-Kostüm“ mit seinen vielen Versatzstücken war, ein mit kleinen Glühbirnchen illuminiertes „Lampenkleid“ oder das blaue „Street Sleep“-Gewand, das mit handfesten Kissen besetzt war und zu einem Nickerchen einlud - die Kreationen zeigten auf faszinierende Weise, dass die Fantasie in der Mode keine Der ZwiebellookGrenzen kennt.Im „Zwiebellook“ kam ein Model daher: Vier der fünf Kleider, die es übereinander trug, zog es sich vor aller Augen über den Kopf und verteilte sie an die belustigten Zuschauer. Danach hatte der Moderator Schmidt seine liebe Mühe, die Stoffe wieder einzusammeln. Auch das weiße Brautkleid, das wohl als „Appetitanreger für die Hochzeitsnacht“ gedacht war, dürfte seine Wirkung kaum verfehlen. Die Dame darin zeigte jedenfalls viel nackte Haut. „Wenn das meine Tochter gewesen wäre, hätte ich jetzt ein Problem,“ meinte eine Besucherin hinterher schmunzelnd auf dem Nachhauseweg.
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