Thessaloniki: U-Bahn-Bau wird zur archäologischen Fundgrube

Post by (schmuck) Mar 2012

Athen (dpa) - Der Bau der neuen U-Bahn-Linie in der nordgriechischen Hafenstadt Thessaloniki erweist sich als archäologische Fundgrube. Die Experten fanden bislang eine mit Marmorsteinen gepflasterte zentrale Straße aus dem dritten vorchristlichen Jahrhundert, mehr als 3000 Gräber aus der römisch-byzantinischen Antike und tausende Stücke von Kleinod, darunter auch sechs goldene Kränze, Schmuck und Keramik. «Wir haben hier die Geschichte der Stadt in der späten Antike und den Anfängen des Byzantinischen Reiches entdeckt», sagte die Archäologin Eleni Stylianou am Freitag der Nachrichtenagentur dpa. schmuck online shop 


Wie die Chefin der lokalen Archäologiebehörde, Despoina Makropoulou, der Athener Zeitung «Kathimerini» sagte, handle es sich bei der Ausgrabung der Straße (decumanus breiteimus während der römischen Zeit) um einen Fund von unschätzbarem Wert.

Die ausgegrabene Straße lag in einer Tiefe von etwa sechs Metern unter der heutigen Zentralstraße Egnatia im Zentrum der Stadt. Rechts und links der mit Marmor gepflasterten Straße stehen die Säulen von Eingängen von Geschäften der damaligen Zeit. Interessant sei, dass damals wie auch heute noch entlang dieser Straße sehr viele Goldschmiede ihre Geschäfte hatten.

Die Funde sollen der Planung nach in die künftigen U-Bahn-Stationen «Agia Sophia» und «Eleftherios Venizelos» integriert werden und hinter Glas für die Besucher und Reisenden sichtbar sein. Die neue U-Bahn-Linie soll voraussichtlich in zwei Jahren fertig sein.

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